Nach der Mädchenausbildung zusammen mit den Schweißern die Arbeit gerockt
Shownotes
In dieser Folge spricht Katrin Drogatz-Krämer mit Sabrina Kaufmann über ihren ungewöhnlichen Karriereweg. Nach der Lehre in einer Bibliothek, die sie selbst als „Mädchenausbildung“ bezeichnet, wagte sie einen radikalen Wechsel: Heute ist sie Industriemeisterin Metall und führt ein Team in der Produktion von Wärmetauschern. Sie berichtet, wie sie Meisterschule, Familie und Karriere unter einen Hut bringt, warum Führung für sie vor allem Menschlichkeit bedeutet und weshalb das Handwerk mehr Frauen braucht.
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00:00:05: Ich mag das ja auch, wenn sie zu mir kommen und ich die Probleme lösen kann.
00:00:08: Weil das ist für mich dann auch so ein bisschen innerliches
00:00:09: Blumenflücken.
00:00:38: die erst viel später mit dem SRK-Bereich in Kontakt kam und zunächst einen völlig anderen beruflichen Weg eingeschlagen hat.
00:00:45: Sabrina ist einunddreißig Jahre alt, Mutter einer kleinen Tochter und arbeitet als Industriemeisterin Metall bei VTernotec in Heldrung mit drei Dreißig Kollegen.
00:00:57: hier werden Plattenwärmetauscher aller Größen und Form hergestellt.
00:01:02: Ganz kurz zur geografischen Einordnung, damit ihr wisst wo Sabrina arbeitet.
00:01:06: Heldrungen befindet sich im thüringischen Küffhäuserkreis und fliegt eine halbe Stunde nördlich von Erfurt entfernt.
00:01:13: Sabrina ich freue mich dass du da bist!
00:01:16: Du bist seit einem guten Jahr im SHK-Bereich unterwegs genauer im Umfeld der Herstellung von Wärmetauschern.
00:01:24: was hast du vorher beruflich gemacht?
00:01:34: Und
00:01:49: warum trifft man dich jetzt nicht mehr in der Bibliothek an?
00:01:53: Das Problem war, nach der Ausbildung gab es keine offenen Stellen und die Bezahlung als ausgelernter war jetzt auch nicht so gut dass ich sage okay das wollte ich jetzt weiterführen.
00:02:05: Okay ja gut verstehe was hast du dann gemacht?
00:02:08: Hast Du beruflich nochmal umgesattelt?
00:02:11: Tatsächlich Ja!
00:02:12: Ich habe dann im Jahr zwei Tausend vierzehn meine zweite Ausbildung gestartet als Fertigungsmechanikerin in einem Motorenwerk im Schichtsystem.
00:02:20: Da habe ich erst als ganz normale Montagearbeiter gearbeitet und danach zwei Jahre wurde ich zum Thais-Teamführer ernannt.
00:02:27: Das heißt, ich habe ein kleines Team geleitet so von acht bis dreizehn Leute war da zuständig für Störungen diese Fehler zu quittieren, für nacharbeiten ja!
00:02:38: Und aus dem Jahr zwölf bis zweitausendundzwanzig nach meiner Ausbildung habe ich mich dann zum Industriemeister weitergebildet.
00:02:47: Okay, du bist zwei tausendneinzehnt schwanger geworden.
00:02:51: Wie hast Du das alles geschafft?
00:02:52: Parallel mit Kind und Meisterschule.
00:02:56: Ich habe es einfach geschafft!
00:02:59: Also ich hatte damals mit meinem damals noch Freund geplant dass ich so zum Ende der Prüfung bzw in die Prüfungszeit wo ich mich vorbereite dann das Kind gebären werde hat
00:03:12: auch wunderbar
00:03:12: geklappt.
00:03:13: mit der Planung hätte ich nicht gedacht.
00:03:16: Aber es war dann so, ich hatte nach der Geburtsvorbereitungszeit für die Prüfung.
00:03:22: Da ist mein Mann in Elternzeit gegangen und hat das Kind übernommen, sodass sich in Ruhe lernen konnte.
00:03:28: Und dann habe ich meine Prüfungen geschrieben.
00:03:33: Es war ja aufgrund deiner aktuellen familiären Situation gar nicht mehr möglich noch einmal einen Arbeitsplatz im Schichtssystem anzutreten?
00:03:42: Wie hast du das jetzt gelöst?
00:03:45: Tatsächlich ging das nicht, genau.
00:03:46: Weil mein Mann damals auch in derselben Firma gearbeitet hat natürlich auch im Schichtssystem und da war für mich klar ich kann das nicht mehr machen und ich muss mit neuen Jobs suchen und bin dann als Produktionsleiterin in eine Wäsche reingegangen also wieder was völlig anderes.
00:04:03: und nach drei Jahren in dieser Position habe ich mir dann auch wieder gedacht jetzt mache noch mal etwas anderes und bin Disponentin bei einem Abfallunternehmen geworden hier in der Gegend.
00:04:15: weil das aber auch wieder mit Schichten verbunden war und dass auch Familie langfristig nicht zu lösen war, habe ich dann in der Gegend geschaut, welche Metallbetriebe gibt es?
00:04:25: Welche Metallbetrieb besuchen gerade?
00:04:28: Da bin ich auf die Frau Thermotec gestoßen.
00:04:30: Und da war mein Glück, dass sie einen Tagschicht arbeiten.
00:04:33: Ich hab mich dort beworben.
00:04:36: Aha!
00:04:37: Was war das genau für eine Stelle?
00:04:39: Ich habe mich auf die Stelle eines Instandhaltungsmechanikos beworben, weil ich noch keine praktischen Erfahrungen als Meister hatte.
00:04:47: Und beim Bewerbungsgespräch hat mir dann aber der Chef gesagt, dass der Altmeister in Rente gegangen ist und hat auch mein Meisterbrief gesehen und hat dann mich gefragt ob ich nicht als Meester drin arbeiten möchte.
00:04:58: Du wurdest direkt als Meisterin eingestellt!
00:05:01: Das klingt nach einem ordentlichen Karriersprung mit Meistergehalt.
00:05:04: Was machst du genau bei Ford Thermotec?
00:05:07: Also natürlich habe ich Personalverantwortung.
00:05:10: Wenn die Mitarbeiter ein Problem haben, versuche ich mich zeitnah darum zu kümmern.
00:05:14: Ich bin hier verantwortlich für die Instandhaltung und Wartung der Maschinen.
00:05:18: Ich überwache die Prüftermine.
00:05:20: Ich bin verantwortliche für die Leser- und Plasmaschnettanlage sowie die Abkantbank und Rundbiegemaschinen Und ansonsten unterstütze ich die Kollegen, wo immer ich
00:05:29: kann.
00:05:32: Wie viele Mitarbeiter leitest du an?
00:05:34: Welche Aufgabenbereiche erfüllen Sie?
00:05:37: Also wir haben ja zwei Frauen im Unternehmen, die sind im Pressenbereich tätig und dann haben wir noch achtzehn Männer.
00:05:42: Die sind verteilt in Versand-, Prüf- und Lötbereich für den
00:05:47: Hybridbau,
00:05:48: für den CNC Bereich sowie in der Schweißerei.
00:05:51: Und wir haben noch einen Mann als Fertigungsleiter, der mir gleichgestellt ist.
00:05:57: Okay!
00:05:58: Haben dich deine Kollegen bei Forthermotec eigentlich sofort akzeptiert oder gab es skeptische Blicke?
00:06:05: Ich denke, dass es am Anfang schon skeptische Blicke gab.
00:06:08: Aber ich bin so menschlich blindet aus.
00:06:11: Persönliches ist mir nicht aufgefallen aber ich denke das war schon so.
00:06:16: Okay verstehe und wie setzt du dich als Frau in diesem Männerdominierten Bereich durch?
00:06:23: Also ich bin eine sehr feminizierliche Frau.
00:06:26: Ich bin gerade mal ein Sechzig.
00:06:29: Ich Bin einfach authentisch.
00:06:30: zu den Leuten würde ich sagen also Ich glaube, das liegt auch ein bisschen an Frau sein.
00:06:37: Ich versuche da auch auf der emotionalen Ebene und ich kann, denke ich mal dadurch besser Probleme lösen und schlichten... Also die Autorität hatte jetzt keine Probleme.
00:06:50: Ich
00:06:51: bin so akzeptiert
00:06:52: worden wie ich bin.
00:06:53: Die Kollegen sind relativ schnell zu mir gekommen weil sie wussten, dass ich kümmer
00:06:57: mich
00:06:58: gut drum und auch schnell.
00:07:00: Und ich bin halt auch der Meinung, es sollen sich alle wohlfühlen.
00:07:04: Ich mag das ja auch, wenn sie zu mir kommen und ich die Probleme lösen kann.
00:07:07: Weil das ist für mich dann auch so ein bisschen innerliches Blumenflücken Wenn ich weiß.
00:07:10: okay Die Kollegen sind hier glücklich haben Spaß an der Arbeit Und kommen nächsten Tag auch gerne wieder.
00:07:17: Du schaffst also eine Atmosphäre in der Männer und Frauen angenehm arbeiten können.
00:07:23: Verrate uns doch mal dein Geheimnis.
00:07:26: Also ich bin persönlich der Meinung Männer verhalten sich untereinander macho-mäßig versuchen zu prallen.
00:07:33: Ich kann das besser und ja, und das ist unter Frauen und Männer gar nicht so.
00:07:39: Da habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Männer dann schon eher sagen, ach komm, ich helfe dir beim Tragen!
00:07:45: Ich helf dir mit den Kranarbeiten.
00:07:47: also sie sind dann schon ein bisschen zugänglicher zu den Frauen und unterstützen die natürlich auch.
00:07:55: Es ist auch wichtig für dich zur familienfreundlichen Zeiten zu arbeiten.
00:07:58: Funktioniert es bei Forthermotec?
00:08:01: Ja, das funktioniert ja super.
00:08:02: Ich kann früh meine Tochter ganz entspannt in den Kindergarten bringen ich kann sie ganz entspannend nachmittags abholen.
00:08:09: wir haben hier keinen Schichtbetrieb also ganz selten.
00:08:12: dann aber nicht so die Meister sondern eher die anderen Bereiche und es funktioniert für mich wunderbar.
00:08:17: Also ich kann berufen Familie ja wunderbar vereinbaren.
00:08:21: Gab's für dich schon mal einen Moment wo du gedacht hast jetzt reichts?
00:08:25: Das wird mir zu viel... Nein!
00:08:28: Das kann ich jetzt nicht behaupten.
00:08:31: Welche Fähigkeiten und Eigenschaften helfen dir persönlich am meisten einen guten Job zu machen?
00:08:37: Neugier.
00:08:38: Definitiv neugier, man sollte sich vor Herausforderungen jetzt nicht stressen lassen sondern mit dem gesunden Verstand reinkennen.
00:08:50: ich packe das Und wenn ich ein klein Fehler mache dann weiß ich okay Das muss ich jetzt nicht machen
00:08:56: und es
00:08:58: führt mich trotzdem weiter voran.
00:08:59: Also ich bin der Meinung, jeder Fehler ist eine Chance.
00:09:03: Und ja... das Geheimnis des Wollen liegt im
00:09:08: Können!
00:09:08: Das ist so ein wunderschöner Spruch, der sogar
00:09:11: bei uns am Meisterbüro hängt und ich denke es trifft
00:09:13: sich ganz gut.
00:09:16: Sehr gut Ich muss mal zurückspringen.
00:09:20: Wann kam bei dir der Moment, an dem dir klar wurde, dass du eine Leidungsposition haben möchtest?
00:09:26: Direkt nach der Ausbildung.
00:09:27: Das hat schon angefangen als ich meinen Bewerbungsgespräch hatte beim Motorenwerk.
00:09:33: Da wurde mir das mehr oder weniger ein bisschen ans Herz gelegt.
00:09:37: Dass weibliche Meisterinnen auch gerne gesehen sind.
00:09:41: in diesem Betrieb gab es zu der Zeit zwei Meisterin und ja... Ich habe mir das dann so als Ziel gesetzt, dass ich Meisterin werden wollte.
00:09:50: Weil ich das absolut toll fand schon allein auch die Weiterbildung.
00:09:54: Wie gesagt, ich bin jetzt kein Mensch der gerne auf der Stelle steht.
00:09:57: Ich
00:09:58: entwickle mich sehr gerne weiter.
00:10:01: Okay
00:10:01: und wie fühlst du dich aktuell in deiner Rolle bei Frau Thermotec?
00:10:05: Hast Du die Möglichkeit dort mitzugestalten?
00:10:09: also für mich ja relativ gut.
00:10:11: wir sind wie eine kleine Familie.
00:10:13: Die Kollegen kommen zu mir wenn sie Probleme haben.
00:10:16: Ich kann Prioritäten recht schnell setzen und auch meine Entscheidungen sind recht schnell.
00:10:23: Es kommt halt immer auf dem Fall drauf an, ob ich jetzt schnell reagieren muss oder ob ich noch ein paar Minuten Zeit habe mehr darüber nachzudenken?
00:10:32: Ja!
00:10:33: Und wenn du an deine berufliche Zukunft denkst was strebst du persönlich in ein paar Jahren an?
00:10:40: Tatsächlich denke ich gar nicht so... weit in die Zukunft, aber ich möchte mich gerne weiterbilden.
00:10:46: Jede Möglichkeit nutzen dies zur Weiterentwicklung geht.
00:10:50: Ich durfte jetzt auch schon diesen Unternehmen meinen Stapler-Schein machen und mein Kranzführerschein und das Gehalt muss halt angemessen bleiben.
00:10:59: Was ist dein Fazit als Frau im Männerdominierten Beruf?
00:11:04: Ich finde dass es wichtig ist, dass es in jedem Beruf so eine gesunde Mischung zwischen Mann und Frau gibt.
00:11:09: weil die Meinungen ja doch unterschiedlich sind finde es klasse, wenn diese Meinung aufeinandertreffen und man sich von jeder Seite das Beste rauspicken kann.
00:11:18: Und dadurch entsteht auch erstmal die Gemeinschaft.
00:11:22: Jeder ist mit dabei, jeder darf quasi so sein Semf mitgeben fühlt sich nicht allein und das macht's auch wieder familiär!
00:11:30: Was denkst du?
00:11:31: Warum entscheiden sich noch immer so wenige Frauen für das SHK-Handwerk?
00:11:35: Was müsste passieren damit sich das ändert?
00:11:39: Ich bin der Meinung dieses Thema Berufsausbildung sollte auf jeden Fall schon in der Schule angegriffen werden, weil mit Fünfzehnsechzten hat man jetzt noch nicht so den Durchblick.
00:11:50: was passiert überhaupt in der Arbeitswelt?
00:11:52: und wenn man das schon in die Schule anpackt mit Praktikas oder Schnuppertage im Unternehmen.
00:12:01: bin ich der Meinung, dass man dadurch schon schnellere Entscheidungen treffen kann als junger Mensch und dass man auch sehen kann okay das passt jetzt.
00:12:08: Das passt jetzt doch nicht.
00:12:09: oder wenn man wirklich so einen Traumberuf hat da mal reinzuschnuppern um wie gesagt dann zu sehen oh das ist ja doch anders als ich mir das vorgestellt habe.
00:12:17: oder ja es ist genauso wie ich mit das vorgestellt habe und da ist es auch wichtig dass das mal... Ich kenne das von meiner Schule.
00:12:25: wir hatten Praktika's da durften wir in verschiedene Bereiche reinschnupperen mehr Männerdominiertes als für Frauen und das fand ich klasse, dass wir wirklich in viele verschiedene Bereiche reingucken konnten um dann wirklich zu entscheiden ja das passt oder es passt halt nicht.
00:12:41: Noch
00:12:41: mal deine persönliche Meinung was denken viele Menschen über industrielle und handwerkliche Berufe?
00:12:47: Das ist eine Wirklichkeit überhaupt nicht stimmt da hängen so viele Vorteile
00:12:50: dran.
00:12:51: Ja ich denke dass viele denken dass man sich komplett abragert das ist körperlich sehr schwere Arbeit ist und man immer im Schichtbetrieb arbeiten muss.
00:13:01: Und dass man das halt mit Beruf und Familie nicht vereinbaren kann, aber mit dem passenden Betrieb klappt es dann auch wenn man sich den richtigen Betriebs sucht.
00:13:10: So sieht das aus.
00:13:11: Genau und zum Schluss gab es einen Schlüsselmoment, der dich besonders stolz gemacht hat in dem du gemerkt hast jetzt akzeptieren mich die Kollegen wirklich als Führungskraft oder kam der Punkt gar nicht weil das von Anfang an eine große Akzeptanz war.
00:13:29: also am Anfang klar wie gesagt sind nicht mal die Kollegen skeptisch gewesen, aber es hat sich schnell aufgelöst und die Kollegen kamen öfter zu mir.
00:13:37: Und das war für mich schon der Moment wo ich gesagt habe ja jetzt bin ich hier angekommen.
00:13:42: Die Kollegen wertschätzen mich sie akzeptieren mich vertrauen mir dass auch Maßnahmen und Belange sehr schnell beziehungsweise zeitnah erledigen.
00:13:54: Ja man freut sich ja wenn die eigenen Belangen relativ schnell erledigt werden.
00:14:03: Und dass es ja auch so unterschiedliche Charaktere gibt, das ist auch sehr spannend weil nicht jeder Mensch ist gleich und man baut ja doch irgendwo eine Bindung zu den Mitarbeitern auf.
00:14:17: jetzt nicht zu sehr ins private aber so arbeitstechnisch auf jeden Fall.
00:14:22: und da ist es auch schön wenn man sich über die gleichen Themen Kann man ja mit Freunden vielleicht nicht so, weil die wieder eine andere Themengruppe sind.
00:14:33: Aber hier auf Arbeit ist es wunderbar, das ist toll!
00:14:36: Wir rocken hier zusammen die Arbeit und am Ende kommt auch ein tolles Produkt raus.
00:14:40: Und das ist schon der tolle Gefühl, dass man sich am Ende selbst und auch den Kollegen auf die Schultern klopfen kann und sagen kann, habt ihr gut gemacht?
00:14:47: Ich bin stolz auf euch weiter so.
00:14:50: Wenn du heute zurückblickst was hättest du dann jüngeren ich gern
00:14:57: gesagt?
00:14:58: Zieh das Gymnasium durch, mach deinen Abitur und geh studieren.
00:15:02: Und macht dein Maschinenbaustudium?
00:15:05: Okay!
00:15:06: Ganz ehrlich würde es zu sagen dass du jetzt beruflich dort bist wo du gern sein möchtest mit handwerklicher Arbeit- und Leidungsfunktion oder wünschte dich auch manchmal zurück in die Bibliothek.
00:15:19: Also ich bin gerne im Handel wirklich recht tätig und ich höre nehme auch sehr gerne Leitungsfunktion weil so kann nicht nur die Kunden glücklich machen sondern Ich bin auch für die Menschen da, die aktiv an unseren Produkten mitarbeiten.
00:15:31: Und wie gesagt das ist einfach ein tolles Gefühl wenn man am Ende zusammen ein tolles Produkt geschafft hat und jeder glücklich ist!
00:15:38: Bitte formuliere für uns noch einen Abschlusssatz oder ein Wort?
00:15:45: Handwerk ist für mich Zukunft weil jede Handwerk braucht.
00:15:49: Liebe Sabrina, ich danke dir für deine Offenheit und dafür dass du uns heute mitgenommen hast von der sogenannten Mädchenausbildung bis hin zur Führungsposition mitten in der Metall- und SHK Welt.
00:16:01: Deine Geschichte zeigt das Karrierewege nicht gratulich sein müssen um erfolgreich zu sein.
00:16:06: Du führst mit Fachwissen, Menschlichkeit und Klarheit.
00:16:09: Und genau das macht also meiner Meinung nach moderne Führung im Handwerk auch aus!
00:16:14: Du bist keine Inszenierungsfigur sondern wirkst du authentisch?
00:16:18: Was ich großartig finde.
00:16:19: besonders spannend ist dein Blick auf Zusammenarbeit nicht Männer gegen Frauen sondern gemeinsam unterschiedliche Perspektiven, unterschiedliche Stärken aber am Ende ein Team das zusammen etwas geschafft hat.
00:16:31: Und vielleicht ist genau die wichtigste Botschaft dieser Folge Das Handwerk braucht Frauen nicht irgendwann sondern jetzt und es braucht Betriebe, die bereit sind Verantwortung Entwicklungsmöglichkeiten und familienfreundliche Arbeitsbedingungen wirklich mitzudenken so wie's bei dir auch der Fall ist.
00:16:48: Ich wünsche mir dass viele junge Frauen durch deine Geschichte den Mut bekommen zu sagen Ja warum Eigentlich nicht auch ich.
00:16:56: Und zum Schluss natürlich noch Sabrina, wie kann man dich finden wenn jemand mehr über dich und deine Arbeit erfahren möchte?
00:17:02: Mich kann man über die sozialen Medien finden einfach meinen Namen eingeben, Sabrina Kaufmann, da sollte ich eigentlich zu finden sein.
00:17:09: Wenn man das nicht finden kann dann über Frau Thermotec.
00:17:14: Genau,
00:17:14: nur falls über mich
00:17:15: genau.
00:17:18: Danke dass du heute bei uns warst!
00:17:20: Das
00:17:21: war Frau Nimm-Handwerk.
00:17:22: Ich bin Kathrin Drogatz-Gremer, Redakteurin der SPZ das SHK Magazin.
00:17:27: Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge!
00:17:30: Frau Nim Handwerk ist ein unabhängiger und überparteilicher Podcast für das SK Handwerk.
00:17:36: Mehr zu SPZ und unseren Angeboten wie Newsletter und Magazinen findet ihr unter wwwspz-online.de.
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