Wärmepumpe statt Hörsaal: Ein Baustellenpraktikum änderte den Lebensplan
Shownotes
Im Podcast der SBZ „Frauen im Handwerk“ kommen Frauen zu Wort, die im Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk nicht nur mit anpacken, sondern auch die Branche aktiv prägen. Es geht um Macherinnen, neue Ideen und moderne Wege im Handwerk – Einblicke, die inspirieren und überraschen.
Katrin Drogatz-Krämer, Fachredakteurin der „SBZ – Das SHK-Magazin“, schaut hinter die Kulissen eines Gewerks, das im Wandel ist und hört denen zu, die es aktiv gestalten.
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00:00:02: Es ist nun mal nicht mehr so, dass wir halt der typische Gasforscher-Schreiseberuf sind.
00:00:11: Willkommen zu Frauen im Handwerk dem Podcast der SPZ!
00:00:15: Wir sprechen mit Frauen die im Sanitärheizungs- und Klimahandwerk nicht nur mit anpacken sondern auch die Branche prägen.
00:00:23: Es geht um Macherinnen und moderne Wege im Handwerk.
00:00:26: Wir schauen hinter die Kulissen eines Gewerks das in Wandel ist und hören denen zu dies mitgestalten.
00:00:32: Mein Name ist Kathrin Drogatz-Kremer, ich bin Fachredakteurin der SPZ das SRK Magazin.
00:00:38: Eigentlich wollte meine heutige Gesprächspartnerin nach dem Abitur Architektur studieren.
00:00:44: dafür stand zunächst ein zwölfwöchiges Formtraktikum auf dem Programm klassischerweise irgendwo auf einer Baustelle.
00:00:51: also lag es nah dieses Praktikum im SRK Betrieb ihrer Eltern zu absolvieren.
00:00:56: Der Weber und Rallgern BH aus Edelweig bei Ullgenburg Falls als Pflichttermin für den Studienstart gedacht war, entwickelte sich allerdings zu einer ungeplanten Karriereentscheidung.
00:01:06: Nach dem Praktikum war das Architekturschudium plötzlich nicht mehr erste Wahl.
00:01:11: Stattdessen blieb die heute-fünfundzwanzigjährige direkt am Familienunternehmen Heng und zwar im besten Sinne.
00:01:19: Ich will aber gar nicht so viel verraten!
00:01:21: Herzlich willkommen Christine Weber.
00:01:25: Hallo,
00:01:27: liebe Christian.
00:01:29: Du bist gelernte Anlagenmechanikerin und leitest den Marketing- und Social Media Bereich im Betrieb deiner Eltern.
00:01:35: Wo treffen wir dich normalerweise an?
00:01:37: Auf der Baustelle oder vor dem Laptop?
00:01:40: Mittlerweile tatsächlich hauptsächlich am Laptob immer mal wieder auf den Baustellen wenn man doch einmal unterwegs ist sich was anschaut oder die Jungs mit der Kamera begleitet aber sonst... Überwiegend am Laptop.
00:01:52: Aha, okay!
00:01:54: Nach dem Abitur wolltest du Architektur studieren?
00:01:57: Gab es einen besonderen Moment während deines Baupraktikums an dem du gemerkt hast... ich bleibe mal im Werk das ist hier mein Weg?
00:02:07: Ich weiß gar nicht.. ich glaube es war gar nicht so ein besonderer Moment.
00:02:10: also ich habe ja auch viele andere Berufe mit ausprobiert unter anderem auch den Fliesenleger um da einfach einen weiten Blick zu bekommen.
00:02:19: Aber irgendwie hat mir dieses ... Ja, dieses... Ich sehe am Ende des Tages was ich gemacht habe.
00:02:26: Ich fahre.
00:02:27: Ich hab die verschiedenen Bauabschnitte.
00:02:28: Ich bin mit den Jungs draußen.
00:02:30: Man kann auch mal so ein bisschen rumwitzeln
00:02:33: etc.,
00:02:33: das hat mir irgendwie total gut gefallen.
00:02:35: und auf einmal war es dann so sich gesagt hat Boah!
00:02:37: Ich kann mir das total gut vorstellen.
00:02:39: Aha okay.
00:02:40: Und hast du da direkt deine Ausbildung zur Anlagenmechanikering gestartet?
00:02:46: Ja, so ziemlich.
00:02:47: Also ich habe im Jahr twohundzehn neunzehnt mal ein Abi gemacht und darauf das Jahr quasi hab' ich dann ja erstmal beschlossen dieses Praktikum zu machen und Teilzeit bei uns in der Bäckerei am Ort zu arbeiten.
00:02:59: Und in dieser Zeit habe ich halt auch diese Praktika gemacht.
00:03:04: und so im Winter, Dezember-Januar lass es gewesen sein, habe ich dann gesagt okay Ich möchte jetzt diese Ausbildung machen und ich durfte tatsächlich und es war auch aufgrund von Corona ein wenig mein Glück Im März meiner Ausbildung beginnen direkt und habe quasi Quereinstieg mit einem Insjaar gesagt, so hier bin ich.
00:03:25: Okay!
00:03:26: Und wie haben deine Eltern deiner Entscheidung aufgenommen?
00:03:31: Ich glaube sie waren ein bisschen überrascht.
00:03:35: Ich hab ja immer gesagt, ich würde niemals das machen was mein Papa macht hat.
00:03:40: absolut überhaupt nicht klappt sieht man ja Aber am Ende super positiv.
00:03:47: Also ihnen war wichtig, dass ich auf jeden Fall nicht zu Hause leere aber sonst vollkommen fein damit.
00:03:55: Ah genau das hätte ich nämlich jetzt gefragt in welchen Betrieb hast du deine Ausbildung gemacht?
00:04:01: Ich war bei einer Viermalen dazwischen an im Nachbarort.
00:04:07: Genau da hat die Tochter von dem Chef auch ihre Ausbildung in einem Jahr angefangen und so passt er das ganz gut.
00:04:12: der war da ganz begeistert von.
00:04:15: haben die Chefs, die Töchter ausgetauscht.
00:04:18: Ja nicht ganz!
00:04:20: Aber es war ganz schön.
00:04:22: ja, der ist super gewesen.
00:04:26: Wann bist du dann in den Elternnichen Betrieb eingestiegen?
00:04:29: War das direkt nach der Ausbildung?
00:04:32: Das war von Anfang an klar dass wenn die Ausbildung fertig ist, dass ich quasi nicht bleibe und dann bin wieder bei meinen Eltern mit eingestiegen und bin dann damit weiter auf die Baustelle gegangen.
00:04:49: Okay, ich möchte noch einmal zurück in deine Ausbildungszeit zurückgehen.
00:04:55: Wie viele Männer und Frauen befand sich in deinem Ausbildungssjahrgang?
00:05:00: Frauen waren wir glücklicherweise zu zweit.
00:05:02: Ich hatte auch das große Glück dass ich aufgrund meines Abiturs direkt ins zweite Lehrjahr springen konnte.
00:05:10: Somit war ich halt mit der Tochter von meinem damaligen Chef zusammen in einer Klasse.
00:05:15: Und ich glaube, was waren wir insgesamt?
00:05:18: Fünfzehn Leute zu dem Zeitpunkt und wir waren halt mit zwei Mädels.
00:05:24: also es war relativ kleine Klasse.
00:05:29: ja und wie war das damals in einer Männerdominierten Umgebung also in der Berufsschule auch im wofllichen Alltag so für dich als Frau?
00:05:41: Es war ungewohnt, definitiv.
00:05:44: Ich weiß aber tatsächlich gar nicht ob es so dieses Umfeld an sich war.
00:05:48: Also ich finde das ist ja auch schon ein Unterschied wenn man macht Abi und wird aus Studien vorbereitet und dann überlegt man sich von jetzt auf gleich mal eine Ausbildung im Handwerk.
00:06:00: Das ist einfach auch ein anderer Umgangston als man das gewohnt ist.
00:06:04: Und so ist es natürlich in der Schule auch.
00:06:06: also kann auch das anders gewesen sein.
00:06:11: Aber sonst so, also die mit denen wir in einer Klasse waren, die waren super nett.
00:06:16: Wir konnten uns immer gut mit den unterhalten.
00:06:19: Da gab es keine... ich sag mal wie heißt das noch?
00:06:23: Diskrepanzen und auch im Betrieb.
00:06:26: Also ich sage mal bis auf ein oder zwei Männer war das alles total vereint.
00:06:31: Die haben viel beigebracht, die haben wenig Unterschied daraus gemacht.
00:06:35: Natürlich war es schon gut, da war so der eine oder andere, der gesagt hat hey du hiebst das jetzt nicht.
00:06:39: Das ist definitiv zu schwer für dich.
00:06:42: Da musste man mich bestimmt auch das ein oder andere mal ausbremsen aber sonst war das alles total entspannt.
00:06:51: Prima!
00:06:51: Gut und als du dann anschließend zurück in den älterlichen Betrieb gekommen bist, wurdest du sofort akzeptiert?
00:06:57: Oder gab's ne gewisse Skepsis?
00:07:02: Das ist wirklich tatsächlich eine gute Frage, ich weiß gar nicht ob man die oder auch ich die so direkt beantworten kann.
00:07:08: Ich denke als Frau im Handwerk und gerade in dem Beruf und auch auf einem Neubau kommt einem immer eine gewisse Skepsis entgegen.
00:07:19: und dann noch als Tochter vom Chef ohne es jetzt an den Pranger zu hängen ist es bestimmt auch ungewohnt für die Jungs aber meine Leute gefunden, mit denen ich gut konnte.
00:07:33: Mit denen das auch gut passte und dann im Normalfall ging es auch ohne Probleme.
00:07:43: Gab's da eine Situationen der du dich beweisen musstest?
00:07:48: Ich bin sowieso ein Mensch, der immer meint, ich muss mich selber beweisen.
00:07:52: Ich glaube gar nicht dass die das selber so gesehen haben auf schmerzliche Art und Weise lernen, dass es auch kräftetechnisch einfachen Unterschied ist.
00:08:04: Ich erinnere mich daran, dass wir eine Endmontage machen sollten.
00:08:09: Und an dem Tag wurde die Straße neu gemacht.
00:08:13: also haben wir quasi zwei Straßen weiter geparkt und haben uns überlegt wie schleppten den ganzen Kram dahin?
00:08:20: Wie ich halt bin wollte ich mir das nicht nehmen lassen und habe mir den Karton genommen in dem so ein geschlossenes WC drin ist Ein bisschen was.
00:08:30: Und das Ding als Set, also mit Anschluss und mit Toilettendeckel
00:08:36: etc.,
00:08:37: pp.
00:08:39: Im Endeffekt bin ich quasi mit einem Hexenschustern vorgekommen, konnte mich zwei Tage fast gar nicht bewegen nur weil ich unbedingt dieses Ding dahintragen wollte.
00:08:47: Das hat mich einiges gelernt.
00:08:49: danach habe ich auf jeden Fall... mich ein bisschen zurückgenommen, ja.
00:08:54: Also wenn du Aussagen hörst, SHK ist zu schwer und nicht zu Frauen, was konterst du da?
00:09:03: Ja, ich hab recht!
00:09:06: Ne, ich bin tatsächlich auch sehr schlecht im Konton muss man dazu sagen aber ich erkläre es denen.
00:09:10: also Ich finde nicht das SHK per se ist die Schweres.
00:09:13: Dafür ist das einfach viel zu umfangreich geworden.
00:09:15: der Beruf Es gibt viele verschiedene Spaten innerhalb des Berufes und viele Höchstmittel ja mittlerweile auch.
00:09:25: Also selbst mein Vater hat irgendwann mal gesagt, nachdem ich hier angefangen habe man lernt ja auch solche Höchsmittel mehr anzunehmen und auch allen anderen damit noch mehr zur Verfügung zu stellen.
00:09:36: also Ich würde nicht per se sagen dass es so schwer ist.
00:09:41: und nichts für Frauen.
00:09:44: Du warst am Anfang viel draußen im Service und jetzt bist du komplett vollzeit im Büro.
00:09:49: Und für das Marketing zuständig, wie kam es eigentlich dazu?
00:09:55: Ich habe während meiner Avi-Zeit schon die ersten Bilder auf unserem damals noch recht frischen Instagram Account gepostet.
00:10:03: Da war das noch so ein bisschen Frischluft für den Unternehmen dabei zu sein und sich zu präsentieren Und das hat sich halt so ein bisschen immer gehalten.
00:10:15: Also ich habe immer mal Fotos eingefordert, wenn ich die Zeit hatte selber Fotos gemacht und denen immer so'n bisschen Spaß ist halber also wirklich aus Spaß an der Freude weiterbetrieben.
00:10:28: Und hab dann gemerkt hey!
00:10:31: Das wird immer mehr, dass müssen wir ein bisschen mehr pushen Wir müssen dabei bleiben und diesen Trend in Anführungszeichen, der ja lange schon kein Trend mehr isst mitnehmen.
00:10:43: Und so hat sich das halt Stück für Stück entwickelt, ich habe das große Glück gehabt dass mein Vater und Gunnar Keske der andere Geschäftsführer da sehr offen für waren und gesagt haben es machen wir, wir bleiben da dran!
00:10:55: Wir nehmen das mit und so konnte ich mich da ziemlich ausleben weiterbilden und ja... So ist es mittlerweile ein Vollzeitjob geworden.
00:11:08: Der Instagram-Kanal heißt Weber Reil Genau.
00:11:11: Und worauf legst du Schwerpunkt?
00:11:14: bei denen, was du dort teilst?
00:11:18: Mir oder mittlerweile uns?
00:11:19: also wir sind ja jetzt schon zu zweit.
00:11:23: es ist total wichtig das ganze authentisch zu machen dass auch das was viele tatsächlich mit denen man sich so unterhält daran sehr gut finden.
00:11:35: Es ist nicht nur high end und Super tolle Stockfotos, sag ich mal.
00:11:43: Sondern es ist aus dem Job und der Baustelle heraus.
00:11:48: Es ist Aufklärung dabei.
00:11:50: Es sind lustige Sachen dabei.
00:11:52: Das ist uns total wichtig, dass das halt authentisch und nahbar bleibt.
00:11:59: Ich möchte einen kleinen Gedanke-Sprung machen.
00:12:01: Was hast du künftig vor?
00:12:04: Und musst du ein Meistertitel für das haben, was du da machen willst in Zukunft?
00:12:11: Ja, prinzipiell ist es ja so dass der Meister im Essaker-Handwerk Pflicht ist.
00:12:18: Also wenn ich das Ganze führen möchte muss ich einen Meister haben oder ein Angestelltenmeister haben.
00:12:27: wir bereiten jetzt oder gehen so langsam in das Thema Nachfolgereien.
00:12:33: Wir haben uns ziemlich breit aufgestellt die letzten Jahre mit zwei Geschäftsführern Prokura.
00:12:38: Wir haben noch eine Tochterfirma gegründet im PV- und Elektrobereich, mit eigenem Geschäftsführer.
00:12:45: Und ich denke das werden wir jetzt Stück für Stück mehr auf eine gute Grundlage stellen und da weitermachen.
00:12:52: Also du konntest dir vorstellen die Betriebsnachfrage anzutreten und das Familienunternehmen weiterzuführen?
00:12:58: Definitiv!
00:12:59: Okay
00:13:00: good.
00:13:03: Was denkst Du?
00:13:05: Wie kann man junge Menschen, also Männer und vor allem Frauen fürs Handwerk begeistern?
00:13:12: Ich glaube super wichtig ist da die Aufklärung.
00:13:15: Es ist nun mal nicht mehr so dass wir halt der typische Gasfosserscheiße-Beruf sind.
00:13:20: Muss man einfach dazusagen.
00:13:22: viele sagen es ja immer noch so neige Gasfossa scheiße is gar nix für mich.
00:13:27: Wir sind ja nunmal einer der Berufe die auch die Energiewende federführend mitgestalten.
00:13:34: Ich meine man hört es ja auch überall, das sogenannte Heizungsgesetz ist ja ein Riesenthema.
00:13:39: Wärmepunkten überall und ich glaube dass es einfach super wichtig ist da weiter aufzuklären was alles dazu gehört.
00:13:47: und das ist halt nicht nur dieses bei Wind und Wetter draußen auf der Baustelle oder mit Spirale in irgendwelche verstopften Rohre rein und und und ist sondern dass es da halt einfach viele Spaten gibt und dann halt mitmachen lassen, also Praktika machen lassen sich mit den Schulen verbinden.
00:14:06: Den Leuten zeigen wie schön dieser Beruf ist.
00:14:11: Und ja auch zum speziellen irgendwas um Frauen stärker anzusprechen?
00:14:19: Ich glaube so direkt speziell nicht ich würde das auf die gleiche Schiene schieben.
00:14:24: viel Aufklärung zeigen, dass dieser Beruf auch machbar ist für Frauen gerade im Servicebereich.
00:14:34: Für mich war das...
00:14:35: Ich hab's geliebt!
00:14:37: Man denkt sich da technisch rein man hat ja gar nicht immer so dieses Kraftthema vor allem und es gibt so viele Möglichkeiten auch nach der Ausbildung sich weiterzuentwickeln in der Planung
00:14:50: etc.,
00:14:51: pp.
00:14:51: Dass das auch für Frauen völlig machbar isst und auch sehr viel Spaß machen kann.
00:14:58: Wenn du einer jungen Frau, die gerade überlegt ins Handwerk zu gehen, einen Satz mitgeben könntest.
00:15:02: Welcher wäre das?
00:15:08: Tatsächlich relativ kurz machen!
00:15:12: Machen und vielleicht durchhalten.
00:15:15: Ja, genau!
00:15:17: Durchhalten auf jeden Fall.
00:15:18: man sieht am Ende genau das was man da gemacht hat.
00:15:22: ich habe auch meine schweren Phasen gehabt definitiv aber wenn ich heute zurückblicke dann war es definitiv die richtige Wahl immer.
00:15:31: Wie sieht dein Traugen vom Handwerk der Zukunft aus?
00:15:37: Das ist tatsächlich finde ich eine verrückte Frage.
00:15:40: Ich fände es auf jeden Fall total schön, wenn das Handwerk nicht mehr so verrufen ist.
00:15:45: Ich liebe das Handwerk wie's ist.
00:15:49: Aber es hat teilweise ja doch einen sehr schlechten Ruf und das ist einfach nicht so.
00:15:56: Die meisten Handwerksbetriebe sind sehr, sehr vorstrittlich ob es bei der Mitarbeiterbetreuung ist was auch oft ein schlechter Ruf hat als auch beim Voranbringen der Energiewende etc.
00:16:08: Wir tragen großen Teil dazu bei und ich fände es schön, wenn das wieder mehr gesehen wird und auch geschätzt wird.
00:16:16: Ja definitiv sich auch so!
00:16:19: Und wenn du zurückblickst was hättest du denn ich dass gerade Abitur gemacht hat damals gern gesagt?
00:16:25: Es ist genauso weitermachen, wie es angefangen hat.
00:16:28: Ich kann kein bisschen von dem was ich gemacht habe, wie ich es gemacht hab bereuen.
00:16:32: ganz ehrlich!
00:16:33: Ich habe sehr viel mitgenommen so früh aus den Praktika als auch sogar diesen Teilzeitjob die ich damals beim Bäcker gemacht haben.
00:16:39: Ich habe neben der Schule da schon gearbeitet und ich muss sagen, ich habe soviel umgang mit den Menschen gelernt das mir heute einfach total hilft.
00:16:50: Ich glaube ich hätte es immer wieder so gemacht.
00:16:53: Außen probieren vielleicht noch
00:16:55: Vielleicht
00:16:55: hätte man das eine oder andere noch mehr ausprobieren können.
00:16:58: Das finde ich aber sowieso in Bezug auf Ausbildung, aber ich würde es immer wieder so machen.
00:17:06: Hast du noch einen abschließenden Appell an die Mädels da draußen, die sich gerade beruflich orientieren?
00:17:15: Auch da kann ich wieder nur sagen probiert viel aus macht viel sucht euch Betriebe, die ihr auch machen lassen und nicht nur zugucken lassen.
00:17:26: Nur dann kann man auch merken ob das was für ein ist.
00:17:30: Kann ich nur als Beispiel sagen wenn man zur Berufsorientierung geht wird es im SHK Handwerk immer gesagt man muss gut seine Mathe Physik chemie.
00:17:37: Ich konnte nichts davon gut in der Schulzeit Und ich habe trotzdem Anlagenmechanikerin gelernt.
00:17:45: Es war wie gesagt das Beste was ich machen konnte.
00:17:48: Man soll sich nicht aufhalten lassen und einfach seinen Weg gehen.
00:17:51: Und wenn einem was gefällt, machen!
00:17:56: Liebe Christine ich danke dir für das ehrliche und sympathische Gespräch.
00:18:01: du hast heute gezeigt dass manchmal genau dort die größte Leidenschaft entsteht wo man sie ursprünglich gar nicht erwartet hätte und dass ein Baustellen-Praktikum dabei unterstützen kann den eigenen Weg zu finden.
00:18:12: Standarchitekturstudium gab es bei der Wärmeputbebaustelle Bauleitung Und ganz offensichtlich war das genau die richtige Entscheidung.
00:18:22: Besonders stark finde ich deine Offenheit beim Thema Frauen im Handwerk, du machst Mut den eigenen Weg zu gehen unabhängig davon was andere erwarten und ganz ehrlich bei der Zuhörd merkt schnell dass modernes SHK-Handwerk alles andere als verstaubt ist.
00:18:38: Ich wünsche mir dass viele junge Frauen durch deine Geschichte Lust auf SHK bekommen haben Und wie wir gesehen haben, braucht es manchmal nur zwölf Wochen Baustellenpraktikum und ein Lebensplan komplett auf den Kopf zu stellen.
00:18:52: Und zum Schluss natürlich noch.
00:18:54: Christine, wie kann dich jemand finden wenn
00:18:57: er
00:18:57: oder sie mehr über dich und deine Arbeit erfahren möchte?
00:19:01: Ich würde sagen das einfachste ist tatsächlich über Instagram über unseren Instagram-Kanal Weberunterstrich-Reil.
00:19:08: Okay super!
00:19:10: Danke Christine dass du heute bei uns warst
00:19:13: Gerne, hat sehr viel Spaß
00:19:41: gemacht.
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